Grundsatzbeschluss Buchholz 2025plus

In seiner Sitzung am 13.03.2018 hat der Rat der Stadt Buchholz i.d.N. mit den Stimmen von CDU, FDP, AfD, SPD und den Grünen einen Grundsatzbeschluss zur Entwicklung eines neuen Stadtteils mit bis zu 1.500 Wohneinheiten und einer Umgehungsstraße zur Erschließung des Stadtteils im Osten der Stadt gefasst. In der Folge soll nun ein städtebaulicher Rahmenplan entwickelt und die Planungen für eine östliche Umgehungsstraße wieder neu aufgenommen werden. Wir sind entsetzt darüber, wie leichtfertig und verantwortungslos hier mit der Zukunft von Buchholz umgegangen wird. Dem Grundsatzbeschluss konnte neben uns einzig auch Udo Antons, Die Linke, nicht zustimmen.

Wir verweisen ergänzend auf die Rede unserer Ratsfrau Imme-Janne Schoof sowie auf unsere Ausführungen vom 07.01.2018.

In der Ratssitzung am 24.04.2018 hat sich der Buchholzer Stadtrat mehrheitlich für eine Trassenvariante entschieden, die dem alten, gerichtlich gekippten Ostring entspricht. Auch hier stimmten SPD und Grüne wieder mit den alten Ostring-Befürwortern für diese Trassenführung. Unfassbar!

Weihnachtsmarkt nicht vor Totensonntag

Unser Ratskollege Udo Antons (Die LINKE) hatte beantragt, der Buchholzer Weihnachtsmarkt solle zukünftig nicht mehr vor Totensonntag beginnen. Anlass war ein Schreiben der ev.-luth. Kirchengemeinde St. Paulus vom 22.09.2017 an alle Ratsmitglieder, die mit großem Befremden zur Kenntnis nahm, dass der Weihnachtsmarkt schon am Montag, dem 20.11.2017, beginnen würde: „Damit durchbrechen Sie eine Tradition, die im November (Buß- und Bettag, Totensonntag) Zeit und Raum lässt für Lebensfragen, die sonst kaum ihren Platz finden. Die Advents- und Weihnachtszeit wird so in einen Zeitraum vorgezogen, der bestimmt ist für Stille und Besinnung und darum unangemessen ist“. Weiterlesen

Dreckige Kunst

Die vor einigen Jahren auf Empfehlung der städtischen Kunstkommission angeschafften Kunstwerke aus Sandstein machen keinen guten optischen Eindruck. „Sie sind in einem erbärmlichen Zustand“, kritisiert Christoph Selke, Ratsherr der Buchholzer Liste und Mitglied der Kunstkommission. Doch die Stadt Buchholz sieht sich nicht in der Pflicht. Lesen Sie selbst: Bericht aus dem Nordheide Wochenblatt vom 08.11.2017.

Nachtrag vom 16.02.2018: Es kommt Bewegung in die Sache. Der Kunstverein macht einen guten Vorschlag zum Kompromiss. Vgl. Bericht im Hamburger Abendblatt vom 16.02.2018.

Wildtierhaltung in Zirkussen

Anlässlich des Gastspiels des Circus Voyage in Buchholz i.d.N. im September 2017 haben wir eine Anfrage zur Genehmigung von Zirkus-Gastspielen mit Wildtierhaltung an den Bürgermeister gerichtet. Vorausgegangen und Anstoß unserer Anfrage war eine E-Mail der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. an die Fraktionsvorsitzenden im Rat der Stadt Buchholz i.d.N.

Die Antworten der Stadtverwaltung auf unserer Anfrage finden Sie hier:
Download Anfrage „Tierschutz – Circus Voyage mit Wildtieren in Buchholz i.d.N.“

Über 85 Städte haben bereits ein kommunales Zirkus-Wildtierverbot beschlossen. Dieses streben wir auch für Buchholz i.d.N. an und haben daher den folgenden Antrag gestellt:
Download Antrag Wildtierverbot in Zirkussen vom 08.11.2017

Weitere Hintergrundinformationen finden Sie im Internet, z. B. bei PETA Deutschland e.V.

Einen KIEZ für Buchholz

Die Kulturszene in Buchholz ist glücklicherweise vielfältig. Für Musiker, Chöre, Schauspieler, Theatergruppen, Tänzer oder bildende Künstler gibt es allerdings nur wenig Räumlichkeiten, in denen geprobt und ihre Kunst dargeboten werden kann. Mit der Empore existiert zwar ein professionelles Kulturzentrum, dieses ist aber über das ganze Jahr mit tollen Veranstaltungen ausgelastet und für manche Künstler einfach zu groß und zu teuer. Daher wurde im Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) für Buchholz der Bedarf für ein weiteres Kulturzentrum festgeschrieben.

Christoph Selke und Andreas Ziesemer (beides Mitglieder der Buchholzer Liste) sind Feuer & Flamme für die Kultur in Buchholz, haben vor drei Jahren die Kultur-Initiative Kultnetz21 mitgegründet und sind auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten nun fündig geworden. Leerstehende Flächen im Erdgeschoss des Kabenhofs bieten sich für eine kulturelle Nutzung geradezu an. Weiterlesen