Podiumsdiskussion zu Buchholz 2025plus

v.l.n.r.: Herbert Maliers (Greenpeace), Imme-Janne Schoof (Buchholzer Liste), Moderatorinnen des Jugendrats, Rainer Sekula (AfD), Heike Meyer (CDU), Jan-Hendrik Röhse (Bürgermeister)

LIVETICKER +++ buchholzer jugendrat lädt am 20.06.18 zur diskussion über die geplante ostbebauung und ostumfahrung (buchholz 2025plus) in die empore ein +++ feeling wie in einer talkshow +++ schwarze ledersessel auf der bühne +++ sehr gut vorbereitete moderatorinnen +++ gäste aus kommunalpolitik und naturschutzorganisationen +++ zwei pro-stimmen: heike meyer (cdu) und rainer sekula (afd) +++ zwei contra-stimmen: herbert maliers (greenpeace) und imme-janne schoof (buchholzer liste) +++ humorvolles, interessiertes und junges publikum +++ kurze einführung ins thema von bürgermeister jan-hendrik röhse +++ los geht´s mit themen wie: verkehrs- und wohnsituation in buchholz – klimaschutz – welches wachstum braucht buchholz? – mobilitätswende – radverkehr – öpnv – finanzierung der geplanten vorhaben +++ cdu hält an der aus den 1960er und 1970er jahren stammenden idee einer „autogerechten stadt“ fest und meint, die prekäre verkehrssituation in buchholz mit dem bau neuer straßen lösen zu können +++ afd vergleicht die „ewig gestrigen“ von greenpeace und buchholzer liste mit einer „sekte in den usa“ (gemeint sind wohl die amish people), die auch heute noch keine kfz nutzten und mit pferdekutschen unterwegs seien +++ stargast herbert maliers und imme-janne schoof zeigen auf, was moderne stadtentwicklung unter berücksichtigung von natur- und klimaschutz, demografischem faktor und finanzieller belastung zukünftiger generationen bedeutet: großvorhaben wie diese in buchholz zu beschließen, ohne auch nur einen schimmer davon zu haben, welche herstellungskosten, folgekosten für die soziale infrastruktur und einbußen für den natur- und landschaftsschutz sie nach sich ziehen werden, ist verantwortungslos – gerade für die anwesende nachfolgende generation, die das alles zukünftig zu schultern hätte! +++

FAZIT: eine sehr informative, gut organisierte und fruchtbare Veranstaltung des Jugendrates – weiter so!

Dreckige Kunst

Die vor einigen Jahren auf Empfehlung der städtischen Kunstkommission angeschafften Kunstwerke aus Sandstein machen keinen guten optischen Eindruck. „Sie sind in einem erbärmlichen Zustand“, kritisiert Christoph Selke, Ratsherr der Buchholzer Liste und Mitglied der Kunstkommission. Doch die Stadt Buchholz sieht sich nicht in der Pflicht. Lesen Sie selbst: Bericht aus dem Nordheide Wochenblatt vom 08.11.2017.

Nachtrag vom 16.02.2018: Es kommt Bewegung in die Sache. Der Kunstverein macht einen guten Vorschlag zum Kompromiss. Vgl. Bericht im Hamburger Abendblatt vom 16.02.2018.

Wildtierhaltung in Zirkussen

Anlässlich des Gastspiels des Circus Voyage in Buchholz i.d.N. im September 2017 haben wir eine Anfrage zur Genehmigung von Zirkus-Gastspielen mit Wildtierhaltung an den Bürgermeister gerichtet. Vorausgegangen und Anstoß unserer Anfrage war eine E-Mail der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. an die Fraktionsvorsitzenden im Rat der Stadt Buchholz i.d.N.

Die Antworten der Stadtverwaltung auf unserer Anfrage finden Sie hier:
Download Anfrage „Tierschutz – Circus Voyage mit Wildtieren in Buchholz i.d.N.“

Über 85 Städte haben bereits ein kommunales Zirkus-Wildtierverbot beschlossen. Dieses streben wir auch für Buchholz i.d.N. an und haben daher den folgenden Antrag gestellt:
Download Antrag Wildtierverbot in Zirkussen vom 08.11.2017

Weitere Hintergrundinformationen finden Sie im Internet, z. B. bei PETA Deutschland e.V.

Sicherheit bei öffentlichen Veranstaltungen

Aufgrund aktueller Ereignisse ist das Thema Sicherheit bei öffentlichen Veranstaltungen stärker als bisher in den Fokus von Genehmigungsbehörden gerückt. Um eine bestmögliche Sicherheit von Veranstaltungsbesuchern zu gewährleisten, werden inzwischen auch bei kleineren Veranstaltungen umfangreiche Sicherheitskonzepte erwartet. In einem gemeinsamen interfraktionellen Antrag haben wir die Stadtverwaltung nun gebeten, die entsprechenden Anforderungen an Organisatoren den aktuellen Erfordernissen anzupassen sowie verbindlich zu definieren und dafür Sorge zu tragen, dass insbesondere die vielen ehrenamtlichen Veranstalter durch entsprechende Unterstützung der Stadtverwaltung bei der Erstellung und Umsetzung der Sicherheitskonzepte personell und finanziell nicht überfordert werden.

Antrag Sicherheitskonzept Veranstaltungen (DS 16-21/0148)