Austritt Regionalpark Rosengarten

Aus der bisherigen Tätigkeit des Regionalparks Rosengarten ist unseres Erachtens keine Verbesserung der Regionalentwicklung erkennbar. Daher scheint ein Austritt nach fast zehnjähriger Mitgliedschaft sinnvoll.

Zudem soll geprüft werden, ob der finanzielle Zuschuss zum Regionalpark-Shuttle gestrichen werden kann, ob der Zuschuss an die „Tourist-Information“ auch ohne Mitgliedschaft zweckgebunden ist und ob die Aufgaben der „Tourist-Information“ auf den Buchholz Stadtmarketing e.V. übertragen werden können.

Wir erhoffen uns damit Einsparungen in Höhe von 20.500 EUR pro Jahr, die beispielsweise für kulturelle Projekte eingesetzt werden könnten, um die Attraktivität unserer Stadt effektiver zu steigern, sowohl für uns Bürgerinnen und Bürger als auch für unsere Gäste.

Download Ratsdrucksache DS 16-21/0248

Bericht im Nordheide Wochenblatt vom 11.10.2017

Engagierte Stadt: Aktiv in Buchholz

Grit Weiland

Das vielfältige ehrenamtliche Engagement von Buchholzer Bürgerinnen und Bürgern in diversen Vereinen, Initiativen und Organisationen schafft Lebensqualität, prägt Gemeinsinn und sorgt für Identität. Dieses gilt es für die Zukunft zu sichern und weiter auszubauen. Für unser Mitglied Grit Weiland ist das eine Herzensangelegenheit. Zusammen mit Katrin Müller hat sie nun eine Ehrenamts-Koordinierungsstelle eingerichtet. Sie trägt den Namen f⋅e⋅e freiwillig⋅ehrenamtlich⋅engagiert und möchte ehrenamtliches Engagement unterstützen und fördern. Weiterlesen

Sicherheit bei öffentlichen Veranstaltungen

Aufgrund aktueller Ereignisse ist das Thema Sicherheit bei öffentlichen Veranstaltungen stärker als bisher in den Fokus von Genehmigungsbehörden gerückt. Um eine bestmögliche Sicherheit von Veranstaltungsbesuchern zu gewährleisten, werden inzwischen auch bei kleineren Veranstaltungen umfangreiche Sicherheitskonzepte erwartet. In einem gemeinsamen interfraktionellen Antrag haben wir die Stadtverwaltung nun gebeten, die entsprechenden Anforderungen an Organisatoren den aktuellen Erfordernissen anzupassen sowie verbindlich zu definieren und dafür Sorge zu tragen, dass insbesondere die vielen ehrenamtlichen Veranstalter durch entsprechende Unterstützung der Stadtverwaltung bei der Erstellung und Umsetzung der Sicherheitskonzepte personell und finanziell nicht überfordert werden.

Antrag Sicherheitskonzept Veranstaltungen (DS 16-21/0148)

Ein Kulturzentrum für Buchholz

Die Empore ist ein etabliertes Veranstaltungszentrum für kommerzielle Kulturangebote. Die kulturelle Szene in Buchholz ist erfreulicherweise stark ausgeprägt und im Angebot sehr vielfältig. Sie wird überwiegend durch ehrenamtliches Engagement getragen. In fast allen Bereichen mangelt es an geeigneten Räumlichkeiten, z. B. an Übungsräumen für Chöre, Bands oder Orchester, an kleineren Bühnen für Theater und Musik, an Treffpunkten für Vereine, an Ausstellungsflächen für die bildende Kunst usw. Daher wurde im Rahmen der Erarbeitung eines Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) von den beteiligten Bürgerinnen und Bürgern die Erweiterung des Angebots an Kulturstätten und Räumlichkeiten für kulturelle Nutzungen als wichtiges Entwicklungsziel für Buchholz definiert. Als konkrete Maßnahme ist u.a. der Aufbau eines Kultur- und Bürgerzentrums vorgeschlagen worden (vgl. Seite 152 des ISEK-Endberichts).

Wir haben dieses Ziel aufgenommen und einen Antrag zur Schaffung eines Kulturzentrums gestellt. Weiterlesen

Einführung eines Kulturcents abgelehnt

Da die städtischen Haushaltsmittel im Bereich „Kultur“ stark limitiert sind und im Moment nur einzelnen Projekten zugutekommen, sollte die Einführung eines sog. Kulturcents geprüft werden. Die Idee des Kulturcents ist, dass von Gästen der Buchholzer Übernachtungsbetriebe eine Abgabe pro Übernachtung erhoben wird. Diese Einnahmen sollen dann, unabhängig von anderen Haushaltspositionen, dazu dienen, weitere kulturelle Projekte durchführen zu können, wie z.B. eine Veranstaltungsreihe „Konzerte im Park“ oder die Installation einer festen Bühne im Innenstadtbereich. Bedauerlicherweise fand dieser Antrag durch die Gegenstimmen von CDU, FDP und Bürgermeister Röhse keine Mehrheit im Verwaltungsausschuss und wurde somit abgelehnt.

Prüfantrag Einführung Kulturcent (DS 16-21/0096)